Presse

Erstmaliger Auftritt des Saarlandes auf der IAA

Pressemitteilung vom 13.09.2005

Die Premiere des Saarlandes als IT- und Autoland auf der 61. Internationalen Automobilausstellung IAA PKW in Frankfurt war ein Erfolg.

Der Informationsstand, vom Netzwerk automotive.saarland (c/o FORGIS Institut für Fahrzeug- und Umwelttechnik) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit organisiert und koordiniert, lockte viele Besucher an. Mit der Devise „Wir arbeiten am Auto der Zukunft – das Saarland!“ wurde das Land als Innovations- und Technologiestandort präsentiert. Schwerpunktthema des Standes und des begleitenden Symposiums Saarbrücker IT-Dialog Automobilindustrie waren Lösungen und Forschungsprojekte zum Thema "Das 100 Prozent sichere Auto“.

Auf dem Messestand selbst wurden innovative Softwareprodukte und IT-Lösungen für die Automobilindustrie vorgestellt, die sich mit dem Thema Sicherheit von Software und Hardwaresystemen sowie neuen Konzepten zur Fahrsicherheit beschäftigen.
Etablierte Unternehmen und Spin-off-Firmen aus der Region, die von der Nähe zur Forschung profitieren sowie Forschungsgruppen der Hochschulen, präsentierten ihre Produkte bzw. Projekte:

AbsInt Angewandte Informatik mit den Produkten StackAnalyzer, aiSee und ai, der Internetdienstleister infoServe stellte sein neues Produkt vor: ICARDO Carfinder Pro, ein professionelles Autosuch-Programm zur Beschaffung von günstigen Fahrzeugen für Autohändler, Vermittler, Versicherungen, Leasinggesellschaften und andere Automobilfachleute.

Die inTrace GmbH, präsentierte die Realtime Ray-Tracing-Technologie, die von Computergraphikern an der Universität des Saarlandes entwickelt wurde, und in der Automobilentwicklung bereits den Praxistest bestanden hat.

FORGIS gab einen umfassenden Einblick in das EU-Projekt PReVENT-WILLWARN, das sich mit dem Aufbau von Adhoc-Netzen für das frühzeitige Warnen und Informieren über Gefahrensituationen beschäftigt.

Weiter waren das DFKI sowie die Projektgruppe Verisoft vertreten, die Ergebnisse ihrer verschiedenen Projekte vorstellten.

Die Gestaltung des auffälligen Standes entstand in einer Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Saar. Wegen der großen Nachfrage soll die Präsenz auf der IAA in Zukunft weitergeführt werden. Möglich ist eine Kooperation mit dem Nachbarn Rheinland-Pfalz.

Kontakt
Joachim Boes